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Veranstaltungen 2010

Okarinabaukurs:

5. – 6. März 2010
Beginn: Freitag, 12 Uhr, Ende: Samstag, 19 Uhr
Gasthof Großauer, Alter Markt 71, 8124 Übelbach

Anmeldung über: http://www.steirisches-volksliedwerk.at/Okarina.html
 

 

 

Veranstaltungen 2008

Okarinafestival 2008

Okarinafestival in Bludenz und Braz --- 31. Juli bis 3. August 2008

Festival-Homepage:
www.ocarinafestival.eu
 

 

 

Okarinabaukurs im Rahmen des 1. Musikalischen Keramikersymposions in Ehrenhausen/Steiermark


Wir laden ein zum Bau zweier Instrumente, die schließlich unter Anleitung auch selbst gestimmt werden.

Leitung: Simone Prein

Bauen: Dienstag, 9. Sept. 2008, 13.00 – 22.00 Uhr
Stimmen: Samstag, 13. Sept. 2008, 14.00 – 17.00 Uhr
Der Kurs ist mit 5 Teilnehmern begrenzt! Die Anmeldung gilt für beide Tage, Mindestalter: 15 Jahre

Ort: Ehrenhausen/Steiermark. Den Teilnehmern wird die genaue Adresse rechtzeitig bekannt gegeben.

Schriftlich per Formular (bitte klicken)

Anmeldeschluss: 31. Juli 2008

Kosten: € 95,-

 

Veranstaltungen 2007

Okarinafestival 2007 (Budrio/Italien)

www.ocarinafestival.it

 

Aus Ton werden Töne
Okarinabaukurs 2007

Eine Veranstaltung des Steirischen Volksliedwerks
Info: www.steirisches-volksliedwerk.at
 

Termin: 16. März 2007, 12.00 Uhr – 18. März 2007, 11.30 Uhr
      und
24. März 2007, 14.00 – 17.00 Uhr: Nachstimmen der getrockneten Instrumente (Teilnahme verpflichtend!)

Musikantenstammtisch: „Rund um die Okarina“ am Sa., 17. März 2007 ab 19.30 Uhr

Ort: Gasthof „Zum Greif“, 8700 Leoben, Waasenstr. 5

Anmeldung ausschließlich beim Steirischen Volksliedwerk

 Veranstaltungen 2006

Okarina
bauen und spielen
 
Eine Veranstaltung des Steirischen Volksliedwerks

Info: www.steirisches-volksliedwerk.at
26. bis 29. Oktober 2006
Musikschule Gnas, 8342 Gnas

Ein Stimmungsbericht vom Kursteilnehmer Peter Mazal:

Vom 26.-29.10.2006 fand in Gnas ein Bau- und Spielkurs für Okarina statt. Unter der bewährten Leitung von Simone und Kurt Prein, sowie Elke Margetich, die uns die Spieltechnik der Okarina näher brachten und neue Stücke mit uns erarbeiteten, sowie unter der fachkundigen Betreuung von Kurt Posch, der sich in der Kurswerkstatt gemeinsam mit Hans Lercher um die Teilnehmer beim Bauen der neuen Instrumente kümmerte, versammelten sich wieder einmal Freunde der Okarina aus Nah und Fern, diesmal im Gnaserhof und in der Musikschule in Gnas, einer knapp 2000 Einwohner zählenden Gemeinde im oststeirischen Hügelland auf 276m Seehöhe.

Manche von uns waren schon zum wiederholten Mal dabei, manche zum ersten Mal. Viele Bekannte konnte man wiederbegrüßen, einige neue Teilnehmer konnten wir kennen lernen, manche Freunde, die diesmal nicht dabei sein konnten vermissten wir auch.

 Um es gleich vorwegzunehmen: Den Referenten gelang es wieder, Freude am gemeinsamen Musizieren auf der Okarina zu erwecken! Auch wurde uns dieses wunderbare Instrument –abseits vom Bauen und Spielen – immer wieder ins Bewusstsein gebracht, so zum Beispiel als liebevoll von den Referenten gestaltete Okarina-Serviettenringe, die uns all die Tage beim (übrigens köstlichen und sehr reichlichen! steirischen) Essen im Gnaserhof begleiteten, oder als bunte, für viele von uns schon zur Tradition gewordene Namensanstecker in Okarinaform, die vor allem den Teilnehmern, die zum ersten Mal dabei waren, die Kommunikation untereinander erleichterten.

Die Kursteilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt, wobei jeweils eine Gruppe einen ganzen Tag lang in der Werkstatt Gelegenheit hatte, Okarinas zu bauen. Der Rest der Kursdauer war für das Spielen vorgesehen.

 Eine Okarina unter fachmännischer Leitung zu bauen, das ist schon etwas ganz Besonderes: Durch der eigenen Hände Arbeit werden aus Ton Töne! Da macht dann das Spiel auf dem selbst geschaffenen Instrumenten gleich doppelt soviel Spaß! Jede Kontur, jedes einzelne Spielloch will aber erarbeitet sein, unter höchster Konzentration, viel Geduld und Lust modelliert, ein wahrlich sinnliches Erlebnis, das auch schon eine beträchtliche Portion Vorfreude in sich barg. Vorfreude auf den Klang dieser freundlichen, bescheiden wirkenden und doch so wunderbar klingenden Gefäßtonflöten. Und diese Vorfreude wurde noch gesteigert, wenn man beim Bauen der eigenen neuen Instrumente auch andere Kursteilnehmer beim Spielen und Üben mit der Okarina belauschen konnte. Denn dieser Kurs war ja nicht nur Bau-, sondern eben auch Spielkurs. Und die Teilnehmer, die gerade nicht zum Bauen in der Okarinawerkstatt im Erdgeschoß der Musikschule in Gnas eingeteilt waren, übten in ihren Seminarräumen im Obergeschoß. So war der Kontakt zwischen den spielenden und bauenden Kursteilnehmern immer gegeben. In den Spielpausen gab es auch immer wieder Besuche in der Werkstatt, um zu sehen, wie weit die neuen Instrumente gediehen waren. Und zu sehen gab es da eine ganze Menge: Von den kleinen, zarten Sopranokarinas, über Tenorokarinas bis hin zu den großen Bassokarinas, in allen möglichen Tonarten, war alles auf den Werkbänken zu bestaunen.

 In den Spielgruppen konnte man in Ensemble- und auch Einzelunterricht sein Spiel auf der Okarina verfeinern und wieder einmal erleben, wie viel Vergnügen es bereiten kann, miteinander zu musizieren. Viele neue Stücke wurden eingeübt und ausgefeilt. Doch das Musizieren beschränkte sich nicht nur auf die Unterrichtseinheiten. Am Freitagabend gab es ein gemeinsames gemütliches Musizieren der Kursteilnehmer, und am Samstagabend einen gut besuchten Musikantenstammtisch im Gnaserhof, wo nicht nur die Okarina ertönte, sondern auch viele andere Instrumente, wie z.B. Gitarre, Geige, Klarinette, Akkordeon und Steirische Knopfharmonika, Harfe, Kontrabass, Hackbrett, Mundharmonika, Schwegel und Maultrommel, aber auch Nasenflöte, Basstrompete, Raffele, Dudelsack, und Nyckelharpa waren bis tief in die Nacht zu hören. Und gesungen wurde auch recht fleißig.

 Am Sonntagvormittag gab es dann noch eine theoretische Einführung in die Kunst des Stimmens der neugebauten Okarinas, welches nach einer Trocknungsphase von einer Woche durchzuführen ist, bevor das Brennen der Instrumente erfolgen kann. Damit endete der offizielle Teil des Bau- und Spielkurses. Einige Teilnehmer ließen den Kurs noch bei einem gemeinsamen Mittagessen im Gnaserhof ausklingen, bevor es ans Abschiednehmen ging. Vielen fiel das etwas schwer, doch ist der nächste Okarinakurs nicht allzu fern und da gibt es dann für viele von uns sicher ein Wiedersehen...

 (Peter Mazal)

 

Internationales Ocarinafestival 2006

organisiert in bewährter Art von Hans Rotter und seinem Team
nähere Informationen siehe unter: 
http://www.ocarina.de/reichenhall/index.html

 

Veranstaltungen 2005

Okarina-Spielkurs 
des Steirischen Volksliedwerks

4. bis 6. November 2005
Gasthof Grossauer, 8124 Übelbach, Alter Markt 71

CRAZY-OKARINABAU-SEMINAR
5. - 8. Mai 2005

Ein Bericht von Martina Kaltenhauser Link auf die Homepage des Vorarlberger Volksliedwerks:
http://www.volksliedwerk-vlbg.at/Fotoalbum/ocarinaseminar05/okarina05_frame.htm

Aus Ton werden Töne 
Okarina-Baukurs des Steirischen Volksliedwerks

11. bis 13. März und 19. März 2005
Gasthof Greif, 8700 Leoben, Waasenstr. 5

Veranstaltungen 2004

auf das Bild klicken, um nach www.ocarina.de zu verlinken

 

Veranstaltungen 2003

OKARINA-FESTIVAL

8. – 11. Mai 2003

Ein begeisterndes Fest in Budrio (Italien) anlässlich der Erfindung des Instruments durch Giuseppe Donati vor 150 Jahren

Ein Bericht von Simone Prein

Die Gemeinde von Budrio, einer Kleinstadt in der Nähe von Bologna, hat sich um dieses Festival viel Mühe gemacht: Plakate empfingen uns schon am Bahnhof, in den Schaufenstern der kleinen Geschäfte alte oder neue Okarinen, solche aus Glas oder aus Metall oder gar aus süßem Teig gebackene Instrumente. Man musste den Eindruck gewinnen, jeder würde sich dieses erste Festival freuen.

Wir nannten uns „Österreichische Okarinamusik“ und waren sechs Personen aus der Steiermark und Vorarlberg: Edith und Kurt Posch, Elke Margetich, Sewi Krammer, Kurt und Simone Prein. Mit Dirndl und Lederhose mischten wir uns unter die Schar der Okarinaspieler, die aus Japan, Großbritannien und aus anderen Teilen Italiens angereist waren. Bei einem großen Konzert im wunderschönen Theater von Budrio durfte sich jede Gruppe präsentieren. Und jede Musikrichtung war vertreten: traditionelle Volksmusik aus Japan, Großbritannien, Nordafrika und Österreich, Interpretationen klassischer Musik und Unterhaltungsmusik. Ob 4- oder 6-Loch-Okarina oder die 10-löchrige italienische Form: die Okarina ist wirklich für jede Stilrichtung offen!

Am Samstag bot das Festival auf der Piazza die Gelegenheit, folgende Okarinabauer kennenzulernen und ihre Instrumente auszuprobieren: Fabio Menaglio aus Budrio, Giorgio Pacchioni aus Bologna, John Taylor (er ist der Erfinder der 4-Loch-Okarina) und John Langley aus England. Weiters waren die sehr schönen Instrumente „Ti amo“ aus Japan zu sehen. Auch Hans Rotter aus Oberösterreich war mit seinen Instrumenten gekommen. Und Kurt Posch erregte viel Aufsehen mit seinem Okarina-Schaubauen.

Ein Höhepunkt war das große Mittagessen zu dem die Gemeinde alle Teilnehmer des Festivals einlud. Lauter freiwillige Helfer hatten gemeinsam Okarinabrot gebacken, Ravioli in Okarinaform produziert und Mehlspeise in der Form des Instruments hergestellt. Es wurde uns ein Menü geboten, das man in keinem Restaurant findet: einmalige Hausmannskost aus der Emilia Romagna. Auch der Direktor des Theaters hatte eine Schürze (natürlich mit einer darauf abgebildeten Okarina) angelegt und servierte!

Der Höhepunkt des Festivals war zweifelsohne das Konzert der Okarinagruppe aus Budrio, die 1863 ins Leben gerufen wurde und seither ohne Unterbrechung besteht. Die sieben Okarinaspieler bestachen gerade in der Interpretation einiger Stücke aus „Der Barbier von Seviglia“ von G. Rossini durch exzellente Intonation und exaktes Spiel. Anlässlich dieses Konzerts wurde auch der Preisträger des Kompositionswettbewerbs geehrt, der eine sehr interessante moderne Komposition für das Ensemble eingereicht hatte.

Viele Anregungen haben wir aus Budrio mit nach Hause genommen, sei es in bezug auf den Okarinabau oder auf das Spiel und die Spieltechniken. Wie schön, dass wir dabeisein konnten!

Mai 2003

Veranstaltungen 2002

" Die Okarina bauen und spielen"
09. - 12. Mai 2002
Gasthof Rössle – Braz

Ein Stimmungsbericht von der Seminarteilnehmerin Barabara Gödl-Purrer aus Graz

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Jede Begegnung,
die unsere Seele berührt,
hinterläßt in uns eine Spur.
die nie ganz verweht.

Mit diesem Spruch, liebevoll als "Tischkärtchen" zum ersten Frühstück dekoriert, wurden wir Teilnehmer am Seminar " Die Okarina bauen und spielen" begrüßt - ein vielversprechender Beginn !

Die Okarina sollte 19 Teilnehmer und 6 LehrerInnen aus allen Himmelsrichtungen vereinen.

Drei Tage lang hatten wir die Möglichkeit, Instrumente zu bauen und uns im Spielen zu üben.

Ich selbst konnte mich schon am ersten Tag bei Bauen versuchen. Bereits im Besitz einer dieser interessanten aus Ton gefertigten " Gefäßflöten", war ich neugierig, wie so ein Instrument entsteht. Unter der fachkundigen Anleitung von Kurt Posch gingen wir Schritt für Schritt ans Werk. Bald war der Korpus fertig, das Mundstück geformt und mit dem Korpus verbunden. Dann wurde es spannend – die Grifflöcher wurden gebohrt und schließlich die entscheidenden letzten Handgriffe am Labium und dem durch den Schnabel führenden Luftspalt gesetzt. Genauigkeit ist bei dieser Arbeit wichtig – und wer es geschafft hat wird durch die ersten aus dem noch feuchten Instrument entlockten Töne belohnt !

So einfach ist es also eine Okarina herzustellen ?????. Die Erzählungen von Kurt Posch und seinen bereits erfahrenen Mitbauern und Okarinaspielern lassen uns nur ahnen, wie "kurvenreich" , langwierig und spannend der Weg gewesen sein muß, bis dieses Bausystem so scheinbar einfach und mit hoher Erfolgsgarantie nun vor uns liegt. Wir Teilnehmer freuen uns jedenfalls über jedes einzelne Instrument und hoffen, dass es auch das Brennen gut überstehen wird.

Ruhe und konzentrierte Stille herrscht im "Werkraum". Jeder Teilnehmer gibt seinem Instrument seine persönlichen Verzierungen, aber auch seine stillen Gedanken und leise gesungenen Melodien mit. Die erfahrenen Okarinabauer experimentieren mit neuen Formen, wir Neulinge halten uns an die vorgegebenen Grundmodelle. Schlußendlich liegen am 3. Tag die verschiedensten Instrumente da ,bereit - nach dem Trocknen - gestimmt und schließlich gebrannt zu werden.

Soweit über das Geschehen im Arbeitsraum zu "ebener Erde" des Gasthofs Rössle in Braz – kurzfristig in eine Okarinabauwerkstatt umfunktioniert.

 

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In den oberen Stockwerken ging es "pfiffiger" zu. Da versuchten sich Anfänger an der Okarina – bestens betreut von der aus der Steiermark importierten Lehrergruppe. Da trafen sich manche in Gruppen zum gemeinsamen Spiel, andere zogen sich in ihre Zimmer zurück, um ungestört ihre Spielkünste an diesem schönen Instrument zu erproben.

Und am Abend ? – da zeigte sich, dass wir nicht nur aus unterschiedlichsten Gegenden angereist waren. Plötzlich kamen die unterschiedlichsten Instrumente zum Vorschein und Schwegel, Maultrommel, Gitarre, Harfe , Zither und Harmonika erklingen. Aber da tauchen auch exotischere Vertreter der Musik auf . Dudelsackspieler besuchen uns, Drehleier und Hirtenklarinette erschallen . Der große "Renner" des ersten Abends ist jedoch die "Nasenflöte" (schon einmal gehört oder gesehen ?). Diese interessante durch die Nase geblasene Holzpfeife sollte im Laufe der nächsten Tage in "unterschiedlicher Meisterschaft" gespielt ertönen ( oder besser erquietschen...").

Das klingt nach langen Abenden! Wenn etwas an diesem Seminar zu kurz gekommen ist, dann vielleicht der Schlaf (- aber das kennt man ja von diversen Musizierwochen ...)

Beim abschließenden Gottesdienst am Samstag trugen die Seminarteilnehmer zur musikalischen Messgestaltung bei. "Stad-lustig"- so der Name eines wunderschön als Okarinatrio mit Gitarrebegleitung interpretierten Stücks – stad-lustig so könnte man auch dieses Seminar bezeichnen.

Stad war´s beim Okarina bauen – lustig beim Spielen und Z´sammsitzen und diese Mischung tut so unheimlich gut.

Die Okarinas bleiben beim "Meister", der sie stimmen und brennen wird.

Ich fahre mit einem ganzen "Koffer" voll schöner Erlebnisse und Begegnungen nach Hause – dieses Seminar hinterläßt eine Spur – die in meiner Seele nicht mehr verweht !!!

Barbara Gödl-Purrer

 

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