Einleitung:

Die
-Okarina ist eine von Hand gefertigte Gefäßflöte aus
Ton.
Markenzeichen sind die genaue Stimmung und ein weicher, lieblicher Klang.
Auf dem Foto sind zahlreiche verschieden Stimmungen von c1 (Bassokarina) bis
g2 (Sopran)
abgebildet.
Links oben ist eine Doppelokarina für die Nachschlagbegleitung zu sehen.
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Die klassische Okarina (Bauart Donati)

Die klassische "italienische" Okarina hat 10
Grifflöcher, für jeden Finger eines.
Die 11. Öffnung ist das
Labialloch. Der Grundton erklingt, wenn alle Finger die Grifflöcher
geschlossen halten. Bei der C-Okarina (Tenor) ist dies objektiv c2.
Der Tonumfang der C-Okarina (Tenor) reicht somit vom c2 bis f3.
Der Ton d3 wird durch Öffnen des linken Daumenlochs erreicht, der Ton e3 durch Öffnen des linken Kleinfingers. Der letzte Ton erfordert schon
eine gewisse Griffakrobatik, da alle Löcher offen sein müssen, das
Instrument aber trotzdem noch gestützt werden muss, um nicht aus der Hand
zu fallen.
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Das Modell plus nach Kurt Posch
Das hohe f3 ist grifftechnisch schwer zu spielen und wird in der alpenländischen
Volksmusik selten verwendet. Vor allem für Frauen und Kinder ist, bedingt durch
die meist kleine Fingergröße, das Abdecke des E-Loches sehr schwierig. Diese
Probleme und Fehlen des Leittones (der nur notdürftig durch Unterblasen zur
erreichen ist) führte zur Entwicklung des "Modells plus"
Unter "plus" ist gemeint, das durch einen Griff mit dem
linken Kleinfinger ein sauberes Absenken
des Tones um einen halben Ton unter den Grundton möglich ist. Für die C-Okarina
(Tenor) bedeutet dies die zusätzliche Möglichkeit ein h1 zu spielen. Der letzte
hohe Ton f3 geht dadurch natürlich verloren

Griffweise für Modell plus
:
(am Beispiel einer C-Okarina)
Das tiefe h1 wird mit dem kleinen Finger der linken
Hand gegriffen. Ab dem c2 bleibt das kleine h-Loch immer offen, der kleine
Finger liegt auf der rauhen (und daher gut tastbaren) Fläche.
Zum Spielen des hohen e3 muss der rechte Daumen nicht
abgehoben werden, sondern er wird einfach Richtung Labium gekippt. Auch
dadurch wird Stabilität beim Halten des Instrumentes gewahrt.
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Pflegetipps:
Die Okarina ist aus unbehandeltem gebranntem Ton gefertigt,
lediglich das Mundstück ist vorne mit Vaseline eingestrichen.
-
Wenn das Instrument verschmutzt ist, kann es mit Wasser,
etwas Seife und einer Handbürste gereinigt werden.
-
Der Windkanal wird mit einem
Schluck Wasser durchspült
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Zubehör:
Kompakter handgefilzter Okarinabeutel in verschiedenen
Größen

Siehe unter
Preise/Zubehör
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